Zum Inhalt springen

Fachbereich

Rettungsdienst

23 offene Stellen, die neueste zuerst. Zugeordnet ist jede Anzeige über den Beruf in ihrem Titel; was die Stellen dieses Bereichs ausmacht, steht weiter unten.

Berufsbilder

Die Berufe dieses Bereichs

Mit Beschreibung des Alltags, Ausbildungsweg und Gehaltsangaben.

Notfallsanitäter

Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter versorgen Menschen in medizinischen Notfällen am Einsatzort und während des Transports in die Klinik. Sie sind die höchstqualifizierte nichtärztliche Berufsgruppe im Rettungsdienst und arbeiten im Schichtdienst auf Rettungswachen.

Offene Stellen
5
Monatsbrutto
3.200 – 5.100 €

Rettungssanitäter

Rettungssanitäter fahren Krankentransporte, versorgen Patienten unterwegs und bilden im Notfalleinsatz zusammen mit Notfallsanitätern die Besatzung des Rettungswagens. Die Qualifikation ist nach Landesrecht geregelt und in wenigen Monaten zu erwerben.

Offene Stellen
2
Monatsbrutto
2.400 – 3.600 €

Offene Stellen

23 Anzeigen, angezeigt 21 bis 23

Auszählung

Wie die Stellen hier aussehen

Gezählt über die heutigen Anzeigen dieses Bereichs. Das ist ein Blick in den eigenen Bestand und keine Statistik über den Arbeitsmarkt – morgen sehen die Zahlen etwas anders aus.

Anzeigen im Bereich
23
In Vollzeit
91 %
21 Anzeigen
In Teilzeit
30 %
7 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Bereichs nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen
Notfallsanitäter 5
Rettungssanitäter 2
Medizinische Fachkraft 1

Häufigste Orte

Standorte dieses Bereichs nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Essen 5
Dortmund 3
Hannover 1
Mülheim an der Ruhr 1
Berlin-Lichtenberg 1
Weßling 1
Kiel 1
Wiesbaden 1

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Bereich
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 19 83 %
Befristeter Vertrag 1 4 %
Ausbildung, Studium 1 4 %
Berufseinstieg/Trainee 1 4 %

Bezogen auf alle Anzeigen des Bereichs. Wo die Anzeige keine Anstellungsart nennt, fehlt sie in der Tabelle – die Anteile ergeben deshalb nicht immer zusammen hundert Prozent.

Über den Fachbereich

Drei Qualifikationen, drei Rollen auf dem Fahrzeug

Im Rettungsdienst entscheidet die Qualifikation darüber, wo jemand eingesetzt werden darf – nicht die Erfahrung und nicht der Wunsch des Arbeitgebers. Die Landesrettungsdienstgesetze legen fest, wer auf einem Rettungswagen, einem Krankentransportwagen oder einem Notarzteinsatzfahrzeug sitzen muss.

Der Notfallsanitäter ist der höchste nichtärztliche Abschluss. Die Ausbildung dauert drei Jahre, ist im Notfallsanitätergesetz geregelt und endet mit einer staatlichen Prüfung; die Berufsbezeichnung ist geschützt. Auf dem Rettungswagen trägt er die Verantwortung für die Versorgung, bis ein Notarzt eintrifft, und darf in festgelegten Lagen auch heilkundliche Maßnahmen eigenverantwortlich durchführen.

Der Rettungssanitäter wird nach Landesrecht in einer mehrmonatigen Ausbildung aus Lehrgang, Klinikpraktikum und Wachenpraktikum qualifiziert. Er fährt den Rettungswagen als zweite Kraft und den Krankentransport als verantwortliche. Der Rettungshelfer ist die kürzeste Qualifikation und vor allem im qualifizierten Krankentransport gefragt.

Eine eigene Rolle hat die Leitstelle. Disponentinnen und Disponenten nehmen Notrufe an, fragen strukturiert ab und alarmieren die Fahrzeuge. Verlangt wird fast immer Einsatzerfahrung als Notfallsanitäter, in integrierten Leitstellen häufig zusätzlich eine feuerwehrtechnische Ausbildung.

Wer ausschreibt

Getragen wird der Rettungsdienst von den Kreisen und kreisfreien Städten. Durchgeführt wird er von Berufsfeuerwehren, kommunalen Eigenbetrieben, Hilfsorganisationen und privaten Unternehmen, die einen Rettungswachenbereich im Auftrag übernommen haben. Dazu kommen Krankentransportfirmen, Werkfeuerwehren großer Industriestandorte, Kliniken mit eigenem Intensivtransport und die Luftrettung.

Für die Bezahlung ist dieser Unterschied der wichtigste: Kommunale Arbeitgeber zahlen nach TVöD, Hilfsorganisationen nach eigenen Tarifverträgen wie dem des DRK oder nach kirchlichen Arbeitsvertragsrichtlinien, private Anbieter teils nach Haustarif und teils ohne Tarif. Steht in der Anzeige nichts dazu, lohnt die Frage im ersten Gespräch.

Dienstplan und Belastung

Gearbeitet wird rund um die Uhr, an Wochenenden und Feiertagen. Viele Wachen fahren Zwölf-Stunden-Schichten, manche noch Vierundzwanzig-Stunden-Dienste mit Bereitschaftsanteilen. Weil Bereitschaft nur teilweise als Arbeitszeit zählt, liegt die vereinbarte Wochenarbeitszeit mitunter über der in anderen Berufen üblichen. Wie die Dienste geschnitten sind und ob es ein Wunschdienstplansystem gibt, unterscheidet zwei Stellen oft stärker als die Eingruppierung.

Die Belastung ist körperlich und seelisch. Patienten werden getragen, Einsätze enden nicht immer gut, und die Nachbesprechung belastender Einsätze ist nicht überall geregelt. Gute Arbeitgeber haben dafür ein festes Angebot und nennen es.

Worauf bei Anzeigen zu achten ist

Fast jede Stelle auf dem Rettungswagen verlangt einen Führerschein der Klasse C1, weil die Fahrzeuge schwerer sind als ein Pkw. Wer ihn noch nicht hat, fragt, ob der Arbeitgeber ihn bezahlt. Ebenso wichtig ist die Frage nach der Fortbildung: Die Landesgesetze schreiben sie jährlich vor, und es macht einen Unterschied, ob sie in der Dienstzeit stattfindet oder in der Freizeit.

Wer erst einsteigen will, sucht nach Ausbildungsplätzen zum Notfallsanitäter. Sie werden von den Wachen selbst ausgeschrieben und vergütet; die Bewerbungsfristen liegen oft Monate vor dem Ausbildungsbeginn. Einen Überblick über die aktuellen Angebote gibt die Trefferliste mit dem Stichwort Notfallsanitäter.

Hier gibt es nur die zwei Cookies, ohne die die Seite nicht läuft. Wie oft welche Seiten aufgerufen werden, zählen wir mit Matomo auf unserem eigenen Server – ohne Cookies und mit gekürzter IP-Adresse. Was genau gespeichert wird, steht in der Datenschutzerklärung.

Datenschutz