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Fachbereich

Zahnarztpraxis & ZFA

75 offene Stellen, die neueste zuerst. Zugeordnet ist jede Anzeige über den Beruf in ihrem Titel; was die Stellen dieses Bereichs ausmacht, steht weiter unten.

Berufsbilder

Die Berufe dieses Bereichs

Mit Beschreibung des Alltags, Ausbildungsweg und Gehaltsangaben.

Zahnmedizinischer Fachangestellter

Zahnmedizinische Fachangestellte assistieren der Zahnärztin oder dem Zahnarzt bei der Behandlung, bereiten Instrumente hygienisch auf, betreuen Patienten und rechnen zahnärztliche Leistungen nach BEMA und GOZ ab. Der Beruf ist eine dreijährige duale Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz.

Offene Stellen
32
Monatsbrutto
2.300 – 4.200 €

Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz oder Dentalhygieniker

Zahnmedizinische Prophylaxeassistentinnen (ZMP) und Dentalhygienikerinnen (DH) übernehmen in der Zahnarztpraxis auf Anweisung der Zahnärztin oder des Zahnarztes die Vorsorge und die Nachsorge von Zahnfleischerkrankungen. Beide sind Aufstiegsfortbildungen für Zahnmedizinische Fachangestellte; die DH baut auf der ZMP auf und reicht tiefer in die Parodontaltherapie.

Offene Stellen
6
Monatsbrutto
2.700 – 4.400 €

Zahnmedizinische Fachkraft

Zahnmedizinische Fachkräfte assistieren in der Zahnarztpraxis bei Behandlungen, bereiten Instrumente auf, fertigen Röntgenaufnahmen an und übernehmen Empfang, Terminplanung und Abrechnung. Die Bezeichnung wird in Stellenanzeigen meist für ausgebildete Zahnmedizinische Fachangestellte verwendet.

Offene Stellen
5
Monatsbrutto
2.300 – 4.000 €

Zahnmedizinischer Prophylaxeassistent

Zahnmedizinische Prophylaxeassistenten übernehmen in der Zahnarztpraxis die professionelle Zahnreinigung, die Individualprophylaxe und die Beratung zur Mundhygiene. Der Abschluss ist eine Aufstiegsfortbildung für ausgebildete Zahnmedizinische Fachangestellte und wird vor der Zahnärztekammer abgelegt.

Offene Stellen
3
Monatsbrutto
2.700 – 4.300 €

Zahnmedizinische Fachangestellte ZFA

Zahnmedizinische Fachangestellte assistieren am Behandlungsstuhl, bereiten Instrumente hygienisch auf, fertigen Röntgenaufnahmen an und rechnen Leistungen nach BEMA und GOZ ab. Der Beruf ist eine dreijährige duale Ausbildung nach Berufsbildungsgesetz.

Offene Stellen
2
Monatsbrutto
2.200 – 4.300 €

ZMF

Zahnmedizinische Fachassistentinnen und Fachassistenten (ZMF) sind fortgebildete ZFA, die in der Zahnarztpraxis delegierbare Prophylaxeleistungen am Patienten übernehmen und zugleich Aufgaben in Praxisorganisation, Abrechnung und Ausbildung tragen.

Offene Stellen
2
Monatsbrutto
2.700 – 4.000 €

Dentalhygienikerin

Dentalhygienikerinnen übernehmen in der Zahnarztpraxis die Prävention und die nichtchirurgische Parodontitistherapie im Auftrag der Zahnärztin oder des Zahnarztes. Der Weg führt meist über die ZFA-Ausbildung und eine Aufstiegsfortbildung der Zahnärztekammer.

Offene Stellen
0
Monatsbrutto
3.000 – 5.000 €

Offene Stellen

75 Anzeigen, angezeigt 1 bis 20

Auszählung

Wie die Stellen hier aussehen

Gezählt über die heutigen Anzeigen dieses Bereichs. Das ist ein Blick in den eigenen Bestand und keine Statistik über den Arbeitsmarkt – morgen sehen die Zahlen etwas anders aus.

Anzeigen im Bereich
75
In Vollzeit
92 %
69 Anzeigen
In Teilzeit
56 %
42 Anzeigen

Häufigste Berufe

Häufigste Orte

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Bereich
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 62 83 %
Ausbildung, Studium 8 11 %
Berufseinstieg/Trainee 2 3 %

Bezogen auf alle Anzeigen des Bereichs. Wo die Anzeige keine Anstellungsart nennt, fehlt sie in der Tabelle – die Anteile ergeben deshalb nicht immer zusammen hundert Prozent.

Über den Fachbereich

Mehr als Assistenz am Stuhl

Die Zahnarztpraxis beschäftigt mehr Fachpersonal je Behandler als die meisten anderen Praxen, und die Stellen darin unterscheiden sich stark. Am Behandlungsstuhl wird assistiert, Instrumente werden gereicht, abgesaugt und dokumentiert. Am Empfang werden Termine geplant und Heil- und Kostenpläne erklärt. In der Prophylaxe arbeiten Fachkräfte eigenständig am Patienten, in der Verwaltung wird abgerechnet, und im Hintergrund läuft die Aufbereitung der Instrumente nach strengen Hygienevorgaben.

Grundlage ist fast immer die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten. Sie ist ein Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz, dauert drei Jahre und wird von der Zahnärztekammer geprüft. Dazu gehören die Kenntnisse im Strahlenschutz, die für das Anfertigen von Röntgenaufnahmen nötig sind und regelmäßig aufgefrischt werden müssen.

Die Aufstiegswege

Auf der Ausbildung bauen Fortbildungen der Zahnärztekammern auf, und sie sind in Stellenanzeigen oft das eigentliche Suchkriterium:

  • ZMP, die Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin, übernimmt professionelle Zahnreinigung, Mundhygieneberatung und Prophylaxe bei Kindern und Erwachsenen.
  • ZMF, die Zahnmedizinische Fachassistentin, verbindet Prophylaxe mit Aufgaben in Organisation und Ausbildung.
  • DH, die Dentalhygienikerin, ist die höchste Stufe im klinischen Bereich und behandelt etwa Parodontitis in der unterstützenden Therapie.
  • ZMV, die Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin, ist auf Abrechnung, Praxisorganisation und Qualitätsmanagement spezialisiert.

Welche Tätigkeiten delegiert werden dürfen, entscheidet die Zahnärztin oder der Zahnarzt im Rahmen des Zahnheilkundegesetzes. Die Verantwortung bleibt bei der Praxisleitung, die Arbeit am Patienten liegt aber bei der Fachkraft. Prophylaxestellen sind deshalb gefragt und werden häufig gezielt ausgeschrieben.

Fachrichtungen und Praxisformen

Neben der allgemeinen Zahnarztpraxis suchen Kieferorthopädie, Oralchirurgie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie eigenes Personal. In der Kieferorthopädie sind die Patienten überwiegend Kinder und Jugendliche, in der Chirurgie steht die Assistenz bei Eingriffen und die sterile Vorbereitung im Vordergrund. Größere Praxen und Versorgungszentren haben feste Teams für Prophylaxe, Empfang und Verwaltung; in kleinen Praxen wechselt dieselbe Person zwischen allen Bereichen.

Tarif und Arbeitszeit

Für Zahnmedizinische Fachangestellte gibt es einen Gehaltstarifvertrag zwischen einer Arbeitsgemeinschaft von Zahnärztekammern und dem Verband medizinischer Fachberufe. Er gilt nur in einigen Kammerbereichen und auch dort nur für tarifgebundene Praxen. In vielen anderen Praxen dient er als Orientierung, mehr nicht. Fortbildungen wie ZMP oder DH werden in der Regel höher vergütet, weil die Arbeit unmittelbar abrechenbare Leistungen erzeugt.

Die Arbeitszeiten folgen den Sprechzeiten. Abendtermine und einzelne Samstage sind verbreitet, Notdienste der Praxis kommen dazu. Teilzeit ist leicht zu finden.

Vor der Bewerbung klären

Fragen, die sich lohnen: Wie hoch ist der Anteil an Prophylaxe? Wer bezahlt Fortbildungen, und gibt es dafür freie Tage? Wie ist die Hygiene organisiert, mit eigener Sterilisationsassistenz oder im Wechsel? Aktuelle Stellen finden sich in der Trefferliste zum Stichwort Zahnmedizinische Fachangestellte; wie eine Bewerbung aufgebaut sein sollte, steht im Ratgeber unter Bewerbung als MFA oder ZFA.

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